CRM-Erfolgsregel Teil 2

Tuesday, 21. March 2006

200603212227

Features, Features, Features!

Der Appetit kommt beim Essen — auch in einem CRM-Projekt. Nicht nur, dass es sehr gut mundet und man gerne selber nachbestellt, auch der Kellner in Person eines Unternehmensberaters stellt immer wieder die Frage: «Darf es etwas mehr sein?»

Haltloses Schlemmen bringt aber nur Probleme: Verstopfung, Blähungen und Durchfall.

Es gilt das gleiche Prinzip wie in CRM-Erfolgsregel 1. Mit wenig Funktionen starten und diese Phase erstmal erfolgreich abschliessen. Dazu kommt, dass nicht alle Geschäftsprozesse automatisiert werden müssen. Trotzdem werden immer wieder organisatorische Probleme mit technischen Lösungen «erschlagen». Das ist eine schlechte Idee: die Probleme werden nicht geringer, sondern undurchschaubarer.

Auf dem Papier ist schnell eine tolle Lösung mit allen technischen Möglichkeiten skizziert, in der Umsetzung dauert dies dann aber entsprechend lange und rechtfertig den Aufwand oft nicht. Die Gefahr besteht, dass jetzt die gesamte CRM-Strategie nicht umgesetzt wird, weil man in Teilbereichen scheitert oder die Komplexität unterschätzt hat. Besonders wenn die anfängliche Euphorie verfolgen ist, müssen schnell Erfolge her und keine Schreckensnachrichten über technische Herausforderungen.

Fazit: Erweist sich die «kleinere» Lösung als stabil, kann diese immer noch erweitert werden.

Eingetragen in: CRM Praxis-Tipps

Kommentar schreiben

*

* (wird nicht angezeigt)

(* Pflichtfelder)


Kalender

March 2006
M T W T F S S
« Feb   May »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Top Themen